Am 15. April wurden die Steine Nr. 128 und 129 in der Deutschgasse 8 für Marie und Rosa Mandl auf Wunsch von Nachkommen in Israel eingesetzt. Eine Klasse des BRG Gröhrmühlgasse gab eine feierliche Umrahmung und trug Texte zu den Opferschicksalen vor. Erstmals war bei einer Verlegung der Bürgermeister anwesend und unterstrich damit die Wichtigkeit unseres Erinnerungsprojektes.
Wir weisen auf die heurige NÖ Landesausstellung in Mauer bei Amstetten hin. Ein Teil davon beschäftigt sich mit der Geschichte der Pflegeanstalt zur Zeit des Nationalsozialismus. Es gibt dabei einen Bezug zu Wiener Neustadt: Etwa 100 Pfleglinge unserer Stadt wurden von dort der Vernichtung zugeführt oder dort selbst ermordet. Einige Stolpersteine erinnern daran.
Durch die Notwendigkeit eines Providerwechsel und monatelangen Problemen war es nicht möglich, Texte in die Homepage einzupflegen. Jetzt funktioniert wieder alles ordnungsgemäß. Damit kann auch die Übersetzung der Opferschicksale ins Englische weitergehen. Derzeit sind etwa drei Viertel der englischen Texte bereits auf der Homepage. Die Arbeiten werden laufend fortgesetzt.
Um die Zukunft des Stolpersteinprojektes in Wiener Neustadt auch für die fernere Zukunft abzusichern, wurde es von der Stadtgemeinde vertraglich übernommen. Ansprechstelle ist das Stadtarchiv. Die Homepage wird weiter von unserer Arbeitsgemeinschaft betreut und, wenn gewollt, unser Knowhow zur Verfügung gestellt.
Unsere Stolpersteine finden Sie auch auf der interaktiven Karte des Nationalfonds: https://maps.nationalfonds.org/stgis/stonelocation/1030